Alterssichtigkeit
Um das 43. Lebensjahr hat das Naheinstellungs-vermögen des Auges so weit abgenommen, dass man in der normalen Leseentfernung nicht mehr scharf sehen kann. Die Zeitung wird mit ausgestreckten Armen gelesen und längeres Lesen wird plötzlich anstrengend.
Lesebrille
Für das Sehen in der Nähe reicht nun eine einfache Lese- bzw. Halbbrille, allerdings wird das Auf- und Absetzen der Brille bald mühsam. Und überdies fehlt bald das Sehen im "Zwischenbereich", in der Distanz zwischen Leseentfernung und Blick in die Ferne.
Gleitsichtbrille
Eine Gleitsichtbrille ist derzeit die physiologisch beste Lösung zur Korrektur der Alterssichtigkeit. Sie ermöglicht scharfes Sehen in allen Entfernungen und eignet sich zum Autofahren genauso wie für die Arbeit und den ganz normalen Alltag.
Sehen im Straßenverkehr
Ein Autolenker nimmt 90% aller wichtigen Informationen mit den Augen auf. Ständig müssen unzählige Eindrücke erfasst und verarbeitet werden. Ältere Fahrer sind zwar erfahrender, aber das Risiko steigt dennoch: Die Verminderung der Sehkraft erfolgt allmählich und kaum wahrnehmbar!
Regelmäßige Sehtests vermindern das Risiko
Ein 40-jähriger hat 90% der Sehschärfe, die er als 20-jähriger hatte. Bei
60-jährigen sind noch 70%, bei 80-jährigen nur noch rund 50% des Sehvermögens vorhanden.
Fahren bei Dämmerung und Dunkelheit
Eine Sehtestaktion des Kuratoriums Gutes Sehen hat ergeben, dass nur noch ein Drittel der über 65-Jährigen über ein intaktes Dämmerungssehen verfügt. So kann es beispielsweise passieren, dass ein dunkles Auto plötzlich aus dem Nichts auftaucht, weil es für den Fahrer aus größerer Entfernung nicht wahrnehmbar ist.

